BERATUNG, Coaching oder Therapie?

 

Einen Rat sucht man für viele Dinge. Manchmal bekommt man auch die richtigen Ratschläge und alles ist gut. Das Leben stellt uns aber gar nicht so selten vor Fragen, auf die es keine leichten Antworten gibt.     

 

Eine Beratung, wie ich sie verstehe, ist Ihr Auftrag an mich, Ihnen andere Perspektiven aufzuzeigen. Ein intensives Gespräch über das, was schwierig ist und unüberwindlich scheint, öffnet die scheinbar verschlossenen Fenster und lässt einen neuen Blick auf die Lösung der Probleme zu.  Manchmal reicht schon ein Beratungstermin, um wieder klare Sicht zu haben.

 

Eine Beratung eignet sich für Einzelpersonen, Paare und Familien in allgemeinen Lebens- oder Konfliktsituationen.

 

Coaching oder Therapie?

 

Das müssen Sie im Vorfeld gar nicht festlegen. Das Coaching kozentriert sich auf das Thema, das Sie belastet oder das Ihnen das Leben schwer macht. Beim Coaching ist das Ziel, Zusammenhänge zwischen dem, was gerade geschieht und Ängsten oder Befürchtungen aus der Vergangenheit zu erkennen.  Bei einer Therapie gehen die Fragen  tiefer. Therapie sucht nach Antworten, die nicht an der Oberfläche gefunden werden können.

 

Ganz gleich, was Sie für sich brauchen: Beratung, Coaching oder Therapie. Es geht darum neue Fähigkeiten, Energien und Kräfte zu entdecken.

 

Vergangenes, Schmerzhaftes, Verletzendes muss aufgelöst werden, um ein verändertes Herangehen an sich selbst und die Umwelt möglich zu machen. Manchmal reichen zwei oder drei Sitzungen aus, um einen neuen Weg zu finden.

 

Paarberatung heißt, die Beziehung nicht nur an den Außenrändern  verändern zu wollen,  sondern die tieferliegenden Zusammenhänge zu begreifen, die die Partnerschaftsprobleme hervorgerufen haben.

 

Das Familiencoaching umfasst  die Betrachtung und Bewusstmachung der Bedürfnisse der einzelnen Familienangehörigen. Annehmen, was die anderen sagen, reflektieren und durch die Veränderungen  der eigenen Verhaltensmuster Lösungen finden, die das System wieder in Balance bringen.

HYPNOSE

 

Hypnose ist ein tiefgehender Zustand, der einen Kontakt zum Unterbewusstsein möglich macht. 

 

Aber: Niemand kann Sie hypnotisieren, wenn Sie es nicht wollen. Deshalb biete ich die Hypnose zwar an, aber es ist nicht zwingend nötig, dass man dieses Angebot auch in Anspruch nimmt.

 

Die Hypnose kann in allen Lebensbereichen einen heilenden und stabilisierenden Einfluss auf die Problemlösung ausüben. Mit Hilfe der Hypnose können Wege gefunden und gegangen werden, die im normalen Tagesbewusstsein nicht  zur Verfügung stehen.

 

Was kann Sie und was kann Sie nicht?


Das Bewusstsein übernimmt 10 % unserer Handlungen, 90 % kommen aus dem Unterbewusstsein.

 

Unser Bewusstsein handelt verstandesmäßig, rational und ist der Außenwelt zugewandt. In unserem Unterbewusstsein sind unsere Gewohnheiten und unsere Selbstüberzeugungen - gute wie schlechte, falsche wie richtige - abgespeichert.

 

In jeder Situation unseres Lebens überprüft unser Unterbewusstsein, ob das, was gerade geschieht, mit positiven oder negativen Erinnerungen aus unserer Vergangenheit verbunden ist. Es ist, als wenn ein Wächter vor einer verschlossenen Tür erst einmal kontrolliert, ob ein Besucher Eintrittserlaubnis bekommt oder nicht. Dies geschieht, um uns zu schützen. Da vieles, was im Unterbewusstsein verborgen liegt, mit schmerzhaften Erinnerungen verbunden ist, sorgt der Wächter dafür, dass manche Türen verschlossen bleiben. Zu diesen Räumen hinter den Türen bekommen Sie in der Hypnose Zutritt. In der Hypnose erlaubt der Wächter, dass Sie eintreten dürfen, um nachzuschauen, was sich dort verbirgt. Jedoch weiß der Wächter jederzeit, wie tief er den Einblick gewährt. Nichts und niemand hindert ihn daran, die Türen sofort wieder zu verschließen.   

 

Wie fühlt sich Hypnose an?

 

Sie fühlt sich sehr entspannend an. Was Sie fühlen und erleben ist etwas anderes, als wenn Sie träumen. Im Traum sind Sie ohne Bewusstsein. Wenn jemand Sie anspricht, reagieren  Sie erst, wenn man Sie wachrüttelt.  In der Hypnose sind Sie ganz "da" und hören genau, was gesagt wird. Sie können alles, was geschieht verfolgen -  tiefer und genauer, als im Normalzustand. Wenn Sie wollen, können Sie Veränderungen zulassen. Aber nur, wenn Sie wirklich damit einverstanden sind. Der Wächter, der Ihr Unterbewusstsein bewacht, öffnet die Türen und lässt Sie Licht machen.

 

Was machen Show-Hypnotiseure auf der Bühne?

 

Sie nutzen die Bereitschaft ihres Publikums aus, mitzumachen und Akteur auf einer Bühne zu sein.  Wenn ein Show-Hypnotiseur merkt, dass einer, der auf die Bühne kommt,  Widerstand gegen ihn aufbaut, dann schickt er ihn zurück. Es gibt - das weiß er - genug, die seine Show mit Freude und  großer Bereitschaft mitmachen und seine Suggestionen ohne Widerstand befolgen. So kommt es dazu, dass sich die Bühnenteilnehmer teilweise wirklich zum "Affen" machen.

EMDR - die Heilung nach einer traumatischen Erfahrung

 

Wir verstehen unter einer traumatischen Erfahrung  eine „Verletzung“ der Seele aufgrund einer bestimmten Ursache.  Nicht alles, was in der heutigen Umgangssprache als Trauma bezeichnet wird, ist auch ein echtes Trauma. Der Begriff ist schon fast zu einem Modewort geworfen. Nicht jeder Liebeskummer ist ein Trauma und der Betroffene ist nicht gleich „traumatisiert“ .

 

Aber es gibt Situationen und Momente in unserem Leben, die eine seelische Verletzung zurücklassen. Erlebnisse, die wir nicht „verdaut“ haben.  Schon Zeuge eines Verkehrsunfalls zu sein, kann zu einem traumatischen Folgeerleben führen.

 

Es gibt Verletzungen der Seele, die sich Menschen untereinander zufügen. Oft sind es Menschen, denen man vertraut und zu denen man in einem besonderen Verhältnis steht. Die seelisch bedeutsamsten Erfahrungen machen Betroffene in der Regel in der Kindheit. Auch medizinische oder zahnmedizinische Eingriffe können traumatisieren, genauso wie Krankenhausaufenthalte oder die Trennung von den Eltern. Erlebnisse im Erwachsenenleben können ebensolche Verletzungen hervorrufen.

 

Eine traumatische Erinnerung ist eine Information, die beinahe unverändert in ihrer ursprünglichen Form im Nervensystem gespeichert wurde. Die Bilder, Geräusche, Gerüche, Emotionen, körperlichen Empfindungen und Überzeugungen die wir während dieser Situation entwickeln, werden im Netzwerk der Nervenzellen abgelegt.

 

Dieses Netzwerk  ist mit unserem emotionalen Gehirn verankert und hat keine Verbindung zu unserem rationalen Wissen über die Welt. Es ist ein Paket unverarbeiteter, dysfunktionaler Informationen und dieses Paket kann auf der Stelle aktiviert werden, wenn wir durch ähnliche Geräusche, Gerüche, Bilder oder körperliche Empfindungen  auch nur entfernt an das ursprüngliche Erlebnis erinnert werden. Durch den dadurch ausgelösten traumatischen Stress entstehen Angst- und Panikattacken, Zwangshandlungen oder Phobien.

 

EMRD kann dazu beitragen, dass dieser traumatische Stress gemildert und sogar beseitigt wird.  Die Technik führt dazu, dass im Gehirn sozusagen „umgelernt“ werden kann und die im Gehirn gespeicherten Erinnerungen neu geordnet werden können.

 

EMDR ist erfolgreich in Kombination mit Hypnose, kann aber auch unabhängig von einer Hypnose angewendet werden.

 

EMDR englisch: EyeMovement Desensitization and Reprocessing

 

EMDR deutsch: Desensibilisierung und Neurorientierung durch Augenbewegung

EVA DICKENBERGER

Heilpraktikerin / Psychotherapie
Beratung
Therapie Hypnose

 

Neckarstraße 8
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