Burnout

Mitte 30 und schon „fertig“?

 

Eigentlich sollten das die schönsten Jahre werden. Ich bin in der Blüte meines Lebens und ich will die Zeit so effektiv und sinnvoll wie möglich nutzen und füllen. Das setzt mich unter Druck, aber ich will nichts versäumen. Ich lebe im Perfektionismus – nichts ist gut genug.

Bei Facebook, im Fernsehen, in der Werbung: Überall wird mir gezeigt, dass ich in meinem Alter toppfit, topp-erfolgreich, topp-sexy und topp-gebildet sein muss, um mithalten zu können. Wie weit bin ich schon infiziert mit dem Anspruchs-Virus an mich selbst? Bestimme ich selbst oder bin ich fremdbestimmt? Was muss ich, was kann ich, was darf ich nicht und was will ich eigentlich? War´s das? Kommt noch etwas Großes, Neues oder bleibe ich auf der Traditionsschiene: Heiraten, Haus kaufen, Kind kriegen, alt werden? Früher nannte man es Midlife-crisis. Heute heißt es oft burn out. Die sogenannte Krise mitten im Leben ist ein Alarmsignal, das uns zeigt, dass wir uns unseren Gefühlen mit ihren Bedürfnissen und nicht den Werbespots unserer Gedanken zuwenden müssen.

Holen Sie sich Klarheit, um wieder durchzublicken und die richtigen Entscheidungen treffen zu können. 

Ein neues Zeitmanagement finden

 

Überprüfen wir, für was wir Zeit verbrauchen, stellen wir oft fest, dass wir zu viel Zeit für Unnötiges aufwenden. Ist es notwendig, dass wir uns um Dinge kümmern, deren Erledigung auch andere übernehmen könnten? Haben wir Schwierigkeiten, zu delegieren? Warum müssen wir alles immer selbst machen? Trauen wir den anderen nicht zu, es genauso gut zu können, wie wir? Hinter dem Mangel an Zeit stecken häufig ganz andere Gründe. Der Zeitfresser verhungert, wenn wir ihn zähmen. Aber es ist nicht so einfach, loszulassen und abzugeben. Welche Wichtigkeit haben wir noch, wenn andere das tun, was wir vorher selbst gemacht haben? Was bedeutet es für unser Selbstwertgefühl, wenn wir nicht mehr die sind, die Action machen? Und welche Schäden hat diese pausenlose Action in uns angerichtet?

Sich hypnotisieren lassen und „in Urlaub“ gehen

 

Wer sich zu viel zumutet, erstickt irgendwann an seinen Pflichten. Burn-out ist der Feind, der täglich neu darauf lauert, uns ein Stück mehr zu zerstören. Wer im burn-out gefangen ist, hat keine Zeit mehr, durchzuatmen, keine Zeit mehr, sich etwas Schönes zu gönnen, keine Zeit mehr, auf sich und seine Bedürfnisse zu achten. Der Feind burn-out treibt uns gnadenlos vor sich her, für ihn ist wichtig, uns leiden zu sehen.

Wie wäre es, wenn Sie ab und zu Widerstand leisten würden? Erholen Sie sich während einer Hypnose. Sie können wählen, wohin Sie „reisen“ möchten. In die Berge? Ans Meer? Ganz egal, wohin es Sie zieht, sie erreichen das Ziel und genießen tiefe Entspannung. Ein tiefes Wohlbefinden macht sich in ihrem Körper und Ihrem Geist breit, sie erleben, wie angenehm es ist, die Probleme los zu lassen und einfach nur Kraft und Energie zu tanken. Nach einer Stunde fühlen Sie sich frisch und erholt und: Wetten, dass burn-out Sie eine Weile in Ruhe lässt? 

Sag nur Ja, wenn Du Ja meinst. Warum ist Nein-Sagen so schwer?

 

Wer nicht Nein sagen kann, läuft Gefahr, von „everybodys Darling“ zu everybodys Depp“ zu werden. Die Gründe, warum es so unendlich schwer ist, Nein zu sagen, liegen ganz weit in der Kindheit. Mitleid, Schuldgefühle, falsche Programmierungen unserer Seele haben dazu geführt, dass wir es nicht wagen, jemanden mit einem Problem allein zu lassen oder zu glauben, wir seien aufgefordert, für die Lösung zu sorgen. Wir können die an uns gestellten Bitten nicht ablehnen, ohne uns schuldig oder verantwortlich zu fühlen. Wir erfüllen Wünsche, die man an uns richtet, in der heimlichen Hoffnung, anschließend dafür eine besondere Wichtigkeit und Wertigkeit zu ernten. Deshalb bekommt zunächst der Andere die uneingeschränkte Aufmerksamkeit und wir übernehmen Pflichten, Aufträge, Verantwortungen, in der Hoffnung, danach etwas für uns zu bekommen, das unsere Anstrengungen belohnt. Nur bleibt dieser Dank in den meisten Fällen aus. Im schlimmsten Fall müssen wir sogar erfahren, dass unsere Hilfe nicht richtig war und mit Kritik überhäuft wird. Trauer und Wut müssen wieder einmal ausgehalten werden, hilflos und verletzt schwören wir uns, nie wieder Ja zu sagen, wenn wir eigentlich Nein meinen.

Das ist ein langer Prozess, der erfolgreich zu Ende geführt werden kann, wenn die falschen Programmierungen der Seele aufgedeckt und erlöst werden. Ziel ist, das eigene Selbst vor dem „Ja“ für die anderen in Schutz zu nehmen. 

Selbstbewusstsein und Selbstwert stärken

 

Wer Angst hat, Nein zu sagen, hat Angst vor der Strafe, die darauf folgt. Nein-Sagen birgt das Risiko, dass mein Gegenüber eingeschnappt reagiert, sich abwendet, den Kontakt abbricht und mir damit signalisiert, wie wenig Wert ich bin, weil ich Nein sage. Die bereitwilligen Ja-Sager brauchen sich nicht zu fürchten. Sie bleiben beliebt und man hält sie sich warm. Sie werden schließlich gebraucht. Die Angst vor dem Nein wird kleiner, wenn das Selbstbewusstsein wächst. Warum macht mir das Nein-Sagen solche Angst? Welche alten Botschaften melden sich in mir, wenn ich nicht bereit bin, Ja zu sagen? Darf ich mir überhaupt erlauben, Nein zu sagen? Halte ich den Liebesentzug nach dem Nein-Sagen überhaupt aus? Wie hoch schätze ich meinen Wert ein, wenn mir die Zuwendung entzogen wird? Wenn ich selbst meinen Wert kenne, muss ich der Wertschätzung der anderen nicht hinterher laufen. 

Schuldgefühle bearbeiten

 

Wer Nein sagt, ist ein Egoist. Das haben nicht wenige Menschen schon in der Kindheit gelernt. Vielleicht ist irgendwann einmal eine Situation dadurch eskaliert, weil ich Nein gesagt habe. Kinder erleben, dass Eltern und Erwachsene auf ein Nein sehr sauer reagieren, uns ihre Zuneigung entziehen und sich gekränkt von uns abwenden. Daraus resultieren Schuldgefühle, denn wir sind verantwortlich dafür, dass ein anderer wegen unserer Weigerung, etwas zu tun oder zu lassen, leidet. Nein-Sager sind nicht so beliebt, wie Ja-Sager, das erkennen wir ganz früh. Schuldgefühle entstehen nicht von selbst. Sie werden uns gemacht. Wenn wir an sie glauben, beeinflussen sie unser Leben. Wenn wir entdecken, zu welchem Zweck sie uns gemacht wurden, befreien wir uns und können ohne Angst: Nein sagen, wenn wir Nein meinen. 

EVA DICKENBERGER

Heilpraktikerin / Psychotherapie
Beratung
Therapie Hypnose

 

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