Eltern-Kind-beratung

Warum macht mein Kind nicht das, was ich will!

 

Wir kennen das, wenn wir Eltern sind: Unser Kind macht nicht, was wir wollen. Es ist bockig, wehrt sich, weigert sich und macht was es will.

Der Kampf zwischen Groß und Klein endet meist damit, dass Klein gewinnt. Das macht uns als Eltern nicht selbstbewusster. Auf alle Appelle und Bitten reagiert unser Kind nicht so, wie wir es uns wünschen und nicht so, wie wir glauben, dass es richtig wäre.

Zwischen allen Beteiligten entsteht eine Stressspirale, die sich gnadenlos weiterdreht. Nach dem 6. Lebensjahr kommen häufig Schulschwierigkeiten hinzu.

 

Um diese Spirale anzuhalten brauchen Eltern und Kind häufig Unterstützung und Hilfe. Eine neutrale Person dazwischen zu schalten heißt, bereit zu sein, sich die Situation aus einer anderen Perspektive anschauen zu wollen. Was strahle ich als Mutter oder Vater aus, wogegen das Kind rebelliert? Was hört mein Kind, obwohl ich es nicht sage? Die Lösung müssen meist die Erwachsenen finden, um ein neues Miteinander mit ihrem Kind beginnen zu können. 

Schule wird schwierig – Hintergründe und Hilfe

 

Mit dem Schuleintritt beginnt für viele Eltern eine Zeit neuer Probleme. Schafft das Kind die Hürden? Wie nimmt es die Lernprozesse auf, die es erfüllen muss? Wie gestaltet sich das neue soziale Umfeld und welchen Einfluss hat es auf das Kind? Stellt sich heraus, dass es überfordert ist mit den gestellten Aufgaben?

Was können Eltern tun, um dem Kind wirklich hilfreich zur Seite zu stehen? Wo liegen die Ursachen für die bestehenden Konflikte und welche Möglichkeiten gibt es, diese Ursachen zu beseitigen? Gerade bei schlechten Noten verlieren die Eltern häufig auch die Beziehung zu sich selbst, weil andere Eltern erfolgreichere Kinder haben und schlechte Schulleistungen des Kindes das Selbstwertgefühl der Eltern erschüttern. 

Pubertät – die Zeit in dem die Eltern schwierig werden

 

Kein Elternpaar ist davor geschützt, dass ihr bislang liebenswertes, hilfsbereites und freundliches Kind damit beginnt, sich völlig zu verändern. Die Pubertät ist für Eltern die erste Erfahrung der Entmachtung.

Der Umbau in der Pubertät ist radikal. Mehr Radikalität als in der Pubertät gibt es im Leben nie wieder. Das Kind verliert sich im Niemandsland, es ist auf der Suche nach einer neuen Heimat aber es weiß nicht, was es dort tun soll. Es braucht die Eltern mehr denn je aber es will ihnen nicht begegnen. Viele Eltern verlieren ihr Selbstwertgefühl, denn aus den früher braven und lieben Kindern konnten wir unseren eigenen Selbstwert ableiten. Wenn eine starke Leistungsorientierung dazu kommt, dann ist es mehr ein Problem der Eltern als das des Kindes. Denn in der Pubertät wird Leistung für die Kinder völlig unwichtig. Für die Eltern war das Kind vielleicht deshalb so liebenswert, weil es die Leistungsbedürfnisse so hervorragend erfüllt hat. Das tut es jetzt nicht mehr.

Die Pubertät zu überstehen ist für die Beteiligten nicht nur ein Ziel, das irgendwann erreicht wird und nachdem alles wieder gut ist.

So einfach ist es nicht. Wenn Eltern in der Pubertät nur noch im Feldwebelstil mit ihren Kindern umgehen, wenn Appelle ins uferlose wachsen mit dem Ergebnis dass sie doch nur wirkungslos verpuffen, weil jeder Appell zum Widerstand führt, dann wird nach der Pubertät nicht alles wieder gut.

In der Pubertät müssen Eltern begreifen: Die Er-ziehung ist vorbei. Es gibt nichts mehr zu erziehen. Jetzt geht es darum, eine Be-ziehung aufzubauen. Das bedeutet einen fundamentalen Rollenwechsel, der ein völlig anderes Umgehen mit dem Kind nötig macht. Jetzt ist wichtig, dass Eltern lernen, dem Kind nicht die Liebe zu geben, die man Kindern gibt sondern Liebe durch Beziehung. Beziehung die nicht zerstört wird, lässt Zukunft zu.

Anna Freund nannte die Pubertät „Die natürliche Schizophrenie“ Pubertät führt nicht zum Scheitern. Mit der nötigen Gelassenheit gibt es eine gute Chance, dass wir zu guten Freunden unserer Kinder werden, wenn die schwere Zeit vorbei ist. 

Beziehungsstörungen zwischen erwachsenen Kindern und ihren Eltern

 

Wir bleiben unser Leben lang Kinder unserer Eltern. Und unsere Eltern bleiben unser ganzes Leben lang unsere Eltern. Nicht immer fühlen wir uns wohl in einer dieser Rollen. Unser Erwachsenenleben verläuft so, wie wir es gewählt haben und für richtig finden. Unsere Eltern haben darauf keinen Einfluss mehr. Und doch gibt es Probleme und Konflikte, die daraus resultieren, dass sich Eltern zu sehr in das Leben ihrer erwachsenen Kinder einmischen oder dass die erwachsenen Kinder die von den Eltern erwartete Rolle nicht mehr einnehmen wollen. Schuldgefühle oder Aggressionen sind häufig die Folge. Es gibt Wege aus dem Gefühlsdilemma.

EVA DICKENBERGER

Heilpraktikerin / Psychotherapie
Beratung
Therapie Hypnose

 

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